
St. Josef WölfelsgrundAls sich um 1700 die Zahl der Ansiedler im Tal der oberen Wölfel stark vermehrt hatte, kam der Wunsch nach einem eigenen Gotteshaus auf. Die kleine Gemeinde entschied sich – gegen den teuren Steinbau – für eine Holzkirche, zumal das Bauholz ebenso wie das Grundstück kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. So entstand die St. Josef geweihte Holzkirche mit ihrem schlanken barocken Dachreitertürmchen. Sie ist außen weiß gestrichen und wird unten durch ovale und oberhalb der Emporen durch größere Fenster mit Segmentbogen belichtet. Schön, dass heute wieder das vom abgewalmte Dach und auch das Türmchen mit Schindeln gedeckt sind. Im Innern ist der Chorraum mit 5/8-Schluss durch einen Triumphbogen zum Hauptraum hin optisch getrennt. Das Hochaltarbild zeigt den hl. Josef mit dem Christuskind im Arm. Es wird von einem breiten geschnitzten Rankenkranz in ovaler Form umrahmt. Die Geschichte des Kirchenbaus ist in Dokumenten im Knopf des Türmchens verwahrt und später ergänzt worden. Foto: Jacek Halicki, CC BY-SA 3.0 |
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Erste Version vom 05.11.2022, letzte Aktualisierung am 09.11.2023.